Argentinien – Cooperadora Charles Foucault

In dem Armenviertel Barrio Guadaloupe am Rande der Stadt Reconquista in der Provinz Santa Fé leben etwa 3000 Menschen in Lehm- und Ziegelhütten, meist ohne feste Arbeit, Bildungschancen und Gesundheitsversorgung.

Seit über 20 Jahren unterstützt Action Five die Aktivitäten einer Gruppe des Mittelstandes Reconquistas, die versucht, gemeinsam mit den Bewohnern des Barrio Gaudaloupe, deren Lebensumstände zu verbessern.

U. a. wurden von den Einwohnern eine kleine Schule, eine Ambulanz und ein Wasserturm selbst errichtet, Frauen und Mädchen lernen in Nähkursen, für sich selbst und zum Verkauf Kleidung auszubessern und herzustellen. In einer Nähwerkstatt verdienen Frauen ihren Lebensunterhalt durch Herstellung und Verkauf von Arbeitskleidung. In Eigenarbeit der Einwohner werden kleine Steinhäuser für Familien gebaut. Diese Projekte werden von Sozialarbeiterinnen betreut.


Überblick

Projektbeschreibung:
Entstehungsgeschichte:

1. Die Lage vor Ort: Was sind die Probleme?

2. Projektkomponenten:

  1. Schülerbeihilfen (Stipendien)  & Renovierungen des Mädchenwohnheimes für Studentinnen (geerbtes Haus wurde zur Verfügung gestellt)
  2. Jugendkurse „manos crativos“ (Malen, Kunsthandwerk, Nähen)  Teilnehmer ca. 100 Kinder und Jugendliche im Alter von 8- 21 Jahre, 4 Stunden pro Woche, Lehrerinnen  ehrenamtlich (früher teilweise selbst Kursteilnehmer also aus Barrio)
  3. Nähwerkstatt für junge Frauen:  Qualifizierung für Anstellung in nahe gelegener Textilfabrik, Verarbeitung von Stoffen, Nähen von Schuluniformen
  4. → jeweils Bereitstellung von Materialien (Papier, Nähmaschinen,                     Stoffen usw.)

  5. Sozialarbeit:  Unterstützung, bei Amtsgängen, Anträgen usw., Beratung
  6. Jugendgruppen: arbeiten in ihrer Freizeit ehrenamtlich


3. Die Projektziele: Was soll zur Lösung der Probleme unternommen werden?

1. schulische und berufliche Ausbildung von Jugendlichen und Erwachsenen aus dem Armenviertel mit dem langfristigen Ziel des Empowerments der Menschen vor Ort

2. langfristiges Ziel: Selbstorganisation des Armenviertels, also „Hilfe zur Selbsthilfe“ z.B. Aufklärungsarbeit, Unterstützung, bei Amtsgängen, Anträgen usw.