Togo – GRAPHE

• Kurzbeschreibung: Projekt zur HIV-Aufklärung  und  –Prävention durch Workshops und Radiosendungen, HIV-Tests, Versorgung von positiv getesteten Personen
• Förderung seit: 2008

• Stichworte: HIV/AIDS-Prävention

• bisher erreicht: mehr als 12000 Personen durch Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen erreicht, Testung von 200 Personen

• Budget: ca. 1500 € pro Jahr

• Ansprechpartner von Action 5: Yasmine Amal (zuvor: Maria Jaschick und Lilliane Bösker)

• Ansprechpartner vor Ort: Jean Apedoh

https://www.betterplace.org/p43456

Beschreibung des Projekts

Das HIV-AIDS-Aufklärungsprojekt in Togo wird seit 2008 von Action Five gefördert. Der Kontakt ergab sich über Eva März, einem ehemaligen Mitglied von Action Five, die 2007 für ein dreimonatiges Praktikum in der NGO GRAPHE, Lomé, mitgearbeitet hat. Während dieser Zeit führte sie über diese NGO und in Zusammenarbeit mit einer weiteren deutschen Studentin und zwei togolesischen Jugendlichen, Didier und Espoir, eine Multiplikatoren-Ausbildung zur HIV-Aids-Prävention durch. Projektort war die „Région des Plateaux“, wobei die anschließenden Präventionsaktionen auch auf die Nachbardörfer und insbesondere den Ort Guébakui ausgeweitet wurden. Nach einiger Zeit wurden in Anschluss an die Workshops HIV-Tests durchgeführt, um den Menschen ein Wissen über ihren HIV-Status zu ermöglichen.
Später wurden im Laufe der Zeit 36 Radiosendungen, ebenfalls von jungen Menschen produziert, ausgestrahlt, die sich ebenfalls mit den Thema AIDS und AIDS-Prävention auseinandergesetzt haben.

Welche konkreten Projektschritte stehen in Zukunft noch bevor?

Es wurden seit Projektbeginn viele Menschen durch die Workshops und besonders die Radiosendungen erreicht. Es gab dann jedoch schnell das Problem, dass Menschen zwar positiv auf HIV getestet wurden, es für sie dann aber im Rahmen des Projekts keine weiteren Hilfen gab, sondern sie mit dem Wissen allein gelassen wurden.
Seit neuestem soll diesen Personen also eine psychosoziale und medikamentöse Versorgung ermöglicht werden. Sie bekommen eine psychosoziale Beratung, werden einer medizinischen Grunduntersuchung unterzogen und bekommen Zugang zu Medikamenten, welche den Ausbruch von AIDS verzögern sollen und anderen Medikamenten, falls dies nötig ist. Außerdem sollen sie über Ernährung und Landwirtschaft informiert werden. Dazu werden von ausgebildeten Kräften Workshops durchgeführt, in welchen die Betroffenen lernen, wie sie ihre Ernährung umstellen können. Außerdem erhalten sie Wissen darüber, wie sie sich selbst eine landwirtschaftliche Einnahmequelle sichern können.