Zweckgebundene Spenden externer Projekte

Als uns zwei ambitionierte Projektanträge aus Kenia (Touch of Mercy, St. Lazarus) erreichten und wir uns erstmal nicht in der Lage sahen, diese ausreichend finanziell zu unterstützen, ent- schieden wir uns, sie jedoch durch das Weiterleiten von Spenden in ihrem Vorhaben zu un- tersützen, da wir ihre Arbeit als unterstützenswert empfanden und durch Freiburger Angehö- rige der Projektpartner ein guter Kontakt bestand. Dies trifft ebenso auf unser langjährig ge- fördertes Argentinien-Projekt zu, welches zweckgebunden gefördert wird und durch die ex- terne Projektbetreeung eines ehemaligen Action 5 Mitglieds in unserem Arbeitskreis wenig besprochen wird.

Voraussetzungen für uns waren u.a., dass die Projekte grundlegend unseren Förderkriterien entsprechen und wir durch jährliche Projektberichte im Rundbrief informerieren können. Die Ausgaben vor Ort sollte auch durch das Zuschicken von Quittungen an Action Five ausrei- chend dokumentiert werden. Neben dem Projektpartner vor Ort und dem Partner in Deutschland, welcher das Projekt an uns heranträgt, sollte sich auch eine Person aus unserem Arbeits- kreis erklären, die Projektkommunikation und –koordination mit beiden Projektpartner zu übernehmen. Mögliche Schwierigkeiten sind die Kommunikation, bei der mehr Personen be- troffen sind. Auch ist der Erfolg der Maßnahmen von der Summe eingehender Spenden abhängig, die extern eingeworben werden. Da unser Kassenwart Spendenquittungen für diese Spenden ausstellt, ist unser administrative Aufwand erhöht. Nach einer einjährigen Testphase haben wir nun die Erfahrungen ausgewertet und uns entschieden, die Möglichkeit zweckgebundener Spenden weiterzuführen. Die Partnerschaft mit Projekten zweckgebundener sollte aber bei Aufnahme zunächst auf ein Jahr begrenzt sein und anschließend über die Weiterfüh- rung entschieden werden. Auch möchten wir, dass die Anzahl der Projekte mit zweckgebun- denen Spenden nicht die Anzahl intern geführter Projekte übersteigt. Schließlich ist ein Kern- stück unserer Arbeit, aktuelle Entwicklungen der Projekte in unserem Arbeitskreis zu besprechen, und dies kann am besten gewährleistet werden, wenn der Projektpartner des jeweiligen Landes ausschließlich direkt mit unserem Arbeitskreis kommuniziert.