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Argentinien – Cooperadora Charles Foucault

Partnerorganisation: Cooperadora Charles Foucault

Ort: Armenviertel Barrio Guadaloupe am Rande der Stadt Reconquista in der Provinz Santa Fé (dort leben etwa 3000 Menschen)

Förderung seit: über 30 Jahren

Ziele: Action Five unterstützt die Aktivitäten einer Gruppe des Mittelstandes Reconquistas, die versucht, gemeinsam mit den Bewohnern des Barrio Gaudaloupe, deren Lebensumstände zu verbessern.

Was bisher erreicht wurde:

  • Bau von einer kleinen Schule, einer Ambulanz, einem Wasserturm und kleinen Steinhäusern für Familien durch Eigenarbeit der Einwohner

  • Nähkurse, die Mädchen und Frauen dabei helfen, Kleidung für sich selbst und zum Verkauf auszubessern und herzustellen, womit sie ihren Lebensunterhalt verdienen können

  • regelmäßige Mal- und Bastelwerkstatt für Mädchen (manitos creativos)

Bau und Betreiben zweier Wohnheime für Studentinnen und Studenten

Projektbetreuung: persönlicher Kontakt aus Action 5 und Projektbetreuung von Sozialarbeiter*innen und Freiwilligen in Argentinien.

 
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Entstehungsgeschichte:

1969 haben 20 Leute ehrenamtlich die Gruppe Cooperadora gegründet, unterstützt durch einen Pater

  • Das Vorbild der Gruppe ist die Lehre des französischen Missionars Charles de Foucald, der ein vorbildliches Leben der Predigt vorzog (–> Leitsatz: man kann nur wirklich verstehen und helfen, wenn man die Umstände kennt und selbst unter den „Ärmsten der Armen“ lebt)

  • Allgemeines Ziel ist den Stadtteil insgesamt infrastrukturell, sozial und kulturell weiter aufzubauen und eine Weiterentwicklung zu unterstützen

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Aktuelle Projekte:

Einen großen Teil der Fördermittel nehmen Materialkosten für die Jugendkurse „manos creativos“ ein. Die Kurse finden 4 Stunden pro Woche statt und es nehmen rund 100 Kinder und Jugendliche, v.a. Mädchen im Alter von 8 – 21 Jahren teil. Unterrichtet werden die Kinder von Lehrerinnen, die ehrenamtlich arbeiten und teilweise früher selbst Kursteilnehmerinnen waren und aus dem Barrio stammen. Die Mädchen lernen dort nicht nur mit z.B. Wassermalfarben oder Nadel und Faden umzugehen, denn die Kurse bieten ihnen auch einen Schutzraum und eine Möglichkeit zu regelmäßigen Treffen.
Ein anderer großer Teil ist der Erhalt und die Organisation der Studentenheime, in denen junge Studierende aus einfachen Familien Unterkunft finden und dadurch die Möglichkeit haben, ein Hochschul- oder ein Universitätsstudium durchführen zu können. Mit den Fördergeldern wurde kürzlich eine große Renovierung an dem alten Haus des Mädchenwohnheims, das Haus von Magdalena, getätigt. Auch mit der Sanierung des Jungenwohnheims wurde begonnen und diese wird auch voraussichtlich bald fertiggestellt.